Orchester-Konzerte

Der größte Teil Scott Lawtons Konzerttätigkeit ist mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. Neben Programmen mit Kompositionen, die ausdrücklich als "Filmmusik" konzipiert wurde, musiziert er mit diesem Orchester eine Vielfalt von klassischen Konzerten, oft mit ungewöhnlichen dramaturgischen Akzenten - z.B. sie spielten im Potsdamer Nikolaisaal Mussorgskiis "Bilder einer Ausstellung" zu Projektionen von Werken, die als Inspiration für diese Musik dienten.

Bei ihrem gemeinsamen Debut im Dortmunder Konzerthaus pr”sentierte das Filmorchester ein umfangreiches Programm "Von Babelsberg nach Hollywood". Kurz danach folgte ein ähnlich erfolgreiches Programm "Vom Alexanderplatz zum Broadway". In beiden Konzerten wurden Schl¸sselwerke von deutsch und amerikanischen Komponisten gegen¸ber gestellt, u.a. Urauff¸hrungen von lang verschollenen Werken Franz Waxmans - der nach seiner Mitarbeit als junger Arrangeur beim Film "Der blaue Engel" nach Hollywood auswanderte, wo er er sich in k¸rzester Zeit als einflussreicher Filmkomponist etablierten konnte.)

Seit 2004 ist Lawton musikalischer Leiter bei den Gandersheim Domfestspielen - Niedersachsens grösste Freilichtbühne. In diesen drei Jahren wurde "Die Zauberflöte", "La cage aux folles", "The Rocky Horror Show" und "Die Fledermaus" präsentiert. In 2005, wurde Lawtons Kammeroper "Mozart in Manhattan" uraufgeführt; dieser Beitrag zum 'Mozartjahr' befasste sich mit Lorenzo DaPontes Leben in New York City in den Jahren nach seiner Zusammenarbeit mit Mozart.

Seit September 2005 arbeitet Lawton eng mit dem LPO NRW in Wuppertal zusammen als dessen Dirigent. Es gilt als eines der führenden sinfonischen Bläserensembles Deutschlands. Zum Kernrepertoire gehören Transkriptionen von populären und anspruchsvollen Klassik, u.a. Der Feuervogel (Strawinsky), Haydn-Variationen und Akademische Fest-Ouvertüre (Brahms), Short Ride in a Fast Machine (Adams), Donna Diana Overtüre (Reznicek), An American in Paris (Gershwin), Carmina Burana (Orff).

Sinfonische Programme, die Lawton in den letzten Jahren als Gastdirigent geleitet habe, sind:

  • Gürzenich Orchester Kölner Philharmoniker in der Kölner Philharmonie -- Filmmusik-Konzert "Just listen to the bloody music!" Werke von Sir Malcolm Arnold, Bernard Herrmann, Alex North, Sir William Walton und Ron Goodwin wurden gespielt -- etwa die Hälfte der Musik erstmalig in Deutschland. Der 81-jährige Oscar-Preisträger Sir Malcolm Arnold war als Ehrengast anwesend. Christian Brückner moderierte. Das Konzert wurde auf WDR 3 gesendet. (Kritik hier)
  • Kölner Rundfunkorchester WDR in der Kölner Philharmonie -- Galakonzert zum Ehren des Film- und Operettenkomponists Friedrich Schroeder. Das Konzert wurde auf WDR 4 gesendet.
  • Berliner Sinfoniker zusammen mit den Scorpions -- Classic Open Air am Gendarmenmarkt. Das Konzert kombinierte Werke von Verdi (aus "Forza del destino") und Holst (aus "Planets") mit Titeln von den "Scorpions" aus dem "Moment of Glory"-Projekt
  • Sinfonie Orchester Wuppertal -- Konzerte mit dem Titel "Was ist amerikanische Musik?" - Kompositionen von George Gershwin, Aaron Copland, Leonard Bernstein und Antonin Dvorak im Februar und März 2004. Solistinnen waren Pianistin Maki Hayashida und Sängerin Tinie Zacher.
  • Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt (Oder) in Potsdam und Frankfurt -- Zwei Konzertprogramme: "Tangomania" (mit Bandoneonist Lothar Hensel) and "Nino Rota's Filmharmonia"
  • Sinfonisches Orchester Berlin -- All-Tchaikovsky and all-Gershwin Konzerte in the Berliner Philharmonie (bei den Gershwin-Programmen auch als Klaviersolist)
  • "Symphonic Klezmer" Konzerte mit dem Saarländisches Staatsorchester; Gast bei diesem Programm war "The World Quintet", ehemals "Kol Simcha". Im Programm waren auch Werke von Sergei Prokofiev, Marc Lavry und Louis Saguer.