Oper

Wiener Kammeroper Bei den Gandersheimer Domfestspielen in 2004 leitete Scott Lawton eine neue Produktion von "Die Zauberflöte". Diese open-air Inszenierung plaziert ein Orchester von neun Musiker (mit insgesamt 19 Instrumenten) mitten auf der Bühne; um dieses Ensemble von Bläsern, Percussion, Kontrabass und Keyboard wurde 20mal das Singspiel von Mozart und Schikaneder präsentiert.

2005 komponierte Lawton ein Musiktheaterstück "Mozart in Manhattan"; dies wurde bei den Domfestspielen uraufgeführt und neunmal gespielt. Die Musik hierzu findet seine Wurzeln hauptsächlich bei Mozart, aber auch bei moderneren Stilrichtungen, die richtig "amerikanisch" wirken, z.B. Ragtime, Gospel und Blues. In der Handlung begegnet sich die "alte" Welt von Mozarts Wien mit der "neuen" Welt des jungen Amerikas - eine Schnittstelle, die von dem DIchter Lorenzo DaPonte personifiziert wird.

Schon im Studium fing Lawton an, sich auf ein Opernlaufbahn zu vorbereiten: erst im Sängerensemble von Monteverdis "Poppea" und als Chorleiter für "Die Zauberflöte" (beide an der Oberlin College). An der Louisiana State University assistierte er Gesangsprofessor Martina Arroyo sowie auch dem dem damaligen Leiter der Baton Rouge Opera Henry Holt. In Louisiana dirigierte Lawton Produktionen von "Cosi fan tutte" und "Verkaufte Braut", als Musiker bei der Baton Rouge Opera wirkte er bei "Rigoletto" und Marc Blitzsteins "Regina" mit. Sommers dirigierte er Operette bei der Ohio Light Opera.

Lawton zog nach Deutschland ende der 80er Jahre. Nach Verpflichtungen als Repetitor an den Opernhäusern in Bielefeld und Trier wurde er nach Wien geholt. Parallel zu seinem Engagement am Theater an der Wien leitete er 1991 Produktionen von "Le nozze di Figaro", Don Giovanni und "Rigoletto" an der Wiener Kammeroper.

Am Saarländischen Staatstheater hat er von 1991 bis 1994 als 2. Kapellmeister intensiv ein breites Opernrepertoire erarbeitet . Aufführungen von "Die Entführung aus dem Serail", "Le nozze di Figaro", "Zar und Zimmermann", "La bohème" und "Aida" leitete er dort.

Produktionen von "Salome", "Lulu", "Mignon", "Lohengrin", "Johannes-Passion", "Turandot" und "Werther" bereitete er in dieser Zeit vor.

Bei Galakonzerten - primär mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg - hat er Ausschnitte aus La traviata, Nabucco, La forza del destino, Fidelio, Julius Caesar, Rienzi, Tannhäuser, Porgy and Bess, Thais, Faust, Gianni Schicchi und Tosca dirigiert.

Opern, die er öffentlich aufgeführt hat, sind: